A.         Leitgedanken

Eltern und Schule sind Erziehungs- und Bildungspartner in der pädagogischen Arbeit. Die Zusammenarbeit ist von gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Wertschätzung geprägt, um die Heranwachsenden zu unterstützen und die Erziehungs- und Bildungsarbeit möglichst optimal zu gestalten.

B.         Schulspezifische Gegebenheiten (Schulprofil)

Im Schuljahr 2012/2013 wurden in Oberding zwei fünfte Klassen unterrichtet, die von der Herzog-Tassilo-Realschule in Erding verwaltet wurden. Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist die Staatliche Realschule Oberding selbstständig. Im laufenden Schuljahr werden in nun bereits 15 Klassen 366 Schüler und Schülerinnen von 31 Lehrkräften unterrichtet.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wurde das Förderkonzept KOMPASS eingeführt. In diesen Stunden stehen den Heranwachsenden neben zwei Fachlehrern auch ein Schulsozialarbeiter zur Verfügung, die neben „Lernen lernen“ auch Sozialkompetenztraining in regelmäßigen Abständen durchführen.

In der siebten Jahrgangsstufe wurde eine Talentgruppe gegründet, in der die Schüler im naturwissenschaftlich geprägten Wahlpflichtfach zusätzliche Qualifikationen im Fach „technischen Werken“ erhalten. Die bereits bestehenden Talentgruppen werden weitergeführt.

Die Rahmenbedingungen an der Realschule in Oberding sind insgesamt auf einem sehr guten technischen Stand. Alle hell gestalteten Klassenzimmer sind mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Zudem stehen Lehrkräften iPads (1/2 Klassensatz) für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung.

C.         Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer   differenzierten Elternarbeit

Qualitätsbereich Gemeinschaft

Ziele:

  • In der Schule herrscht eine einladende, freundliche und wertschätzende Atmosphäre.
  • Die Schulgemeinschaft ist von gegenseitigem Respekt geprägt und schließt alle Beteiligten mit ein.
  • Die Schule wird von einem gemeinsamen Selbstverständnis getragen.

Maßnahmen:

 

bereits existierende Maßnahmen:

Möglichkeiten zur Stärkung der Gemeinschaft:

eine Willkommenskultur pflegen

„Tag der offenen Tür“ für die Viertklässler und ihre Eltern statt reiner Informationsabend nur für Eltern

Begrüßung der Fünftklässler mit kleiner Schultüte und Bürgermeister

Schulhausführungen für Viertklässler

Tutoren erleichtern das Ankommen der Schüler/innen an der neuen Schule

Die Schüler und Eltern erhalten einen Willkommensbrief mit wichtigen Informationen zum Schuljahresanfang

 

Wertschätzung zeigen

   

Kontakte pflegen

Angebote zur raschen Kontaktaufnahme sind bereits vorhanden. Die Eltern erhalten die E-Mail-Adressen von allen Lehrkräften.

 

Zusammengehörigkeit stärken

Bei Elternsprechtagen wird immer ein Elterncafé angeboten, das der Elternbeirat organisiert.

 

einander entgegenkommen

Durch das Sprechstundenmodell am Nachmittag wird die Kontaktaufnahme für berufstätige Eltern erleichtert.

 

für Aufenthaltsqualität sorgen

Es existiert ein einladendes Elternsprechzimmer.

Eine „Spielekiste“ für kleinere Geschwisterkinder steht bereit.

 

Qualitätsbereich Kommunikation

Ziele:

  • Schule, Eltern und Elternvertreter pflegen einen regelmäßigen , auch anlassunabhängigen Informationsaustausch.
  • Es gibt klare, den Eltern bekannte innerschulische Zuständigkeiten für die Kommunikation.
  • Schule und Eltern nutzen vielfältige Kommunikationswege zur gegenseitigen Information.
  • Die Schule ist in der Regel über die besonderen Lernvoraussetzungen der Heranwachsenden und - soweit die für die individuelle Förderung bedeutsam ist - über ihre außerschulische Lebenssituation informiert.

Maßnahmen:

 

bereits existierende Maßnahmen:

Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation

Gelegenheit für Gespräche anbieten

Es werden regelmäßig thematische Elternabende mit Diskussionsplattformen angeboten (z.B. Sexualerziehung, Internetnutzung)

 

Ansprechpartner benennen

Lehrkräfte stehen für die individuelle Beratung von Schülern/Schülerinnen zur Verfügung (Beratungslehrkraft: Hr. Heilmaier, Verbindungslehrkräfte, KESCH-Beauftragte: Fr. Holzinger)

Aufgaben der KESCH-Beauftragten:

 

  • Evaluation der Elternarbeit
  • Erarbeitung eines schulspezifischen Elternarbeitskonzeptes
  • Koordination, Planung und Durchführung von Maßnahmen im Bereich der Elternarbeit
  • Vernetzung mit anderen Schulen (z.B. Freising) 

Erreichbarkeit sicherstellen

Reguläre Sprechstunden am Nachmittag werden durch Sprechstunden nach Vereinbarung ergänzt.

Das Lehrerkollegium vereinbart eine maximale Reaktionszeit auf Anfragen per E-Mail???

Gesprächskompetenz schulen/ Professionalisierung von Elterngesprächen

Schilf: Schauspielerische Elemente der Lehrkraft vorstellen - Klassen sicher führen (Herr Schneider)

2tägige Schilf in Kloster Seeon (C. Schieß.)

Erarbeitung einer stärkenorientierten Beobachtungsmatrix als Grundlage für Elterngespräche

Zielstrebig informieren

Periodische Elternbriefe werden ausgegeben, die auch auf der Homepage zur Verfügung stehen.

Test des Kommunikationssystems ClaXss

Das Kommunikationssystem ClaXss wird auf alle Klassen erweitert.

Lehrkräfte erstellen eine Materialliste für jede Klasse, sodass die Eltern nur einmal zum Schulsachen kaufen fahren müsse.

 

Qualitätsbereich Kooperation

Ziele:

  • Die Zusammenarbeit mit Eltern erfolgt systematisch und koordiniert in Verantwortung der Schule. Die Kinder werden altersadäquat einbezogen.
  • Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Art und Weise am schulischen Geschehen und bringen ihre Stärken und Ressourcen mit ein.
  • Die Eltern unterstützen sich gegenseitig. Ebenso unterstützen sie das häusliche Lernen ihrer Kinder. Sie werden diesbezüglich von der Schule beraten.
  • Die Schulgemeinschaft ist mit Erziehungs- und Bildungspartnern in Gemeinde und Region vernetzt.

Maßnahmen:

 

bereits existierende Maßnahmen:

Möglichkeiten zur Verbesserung der Kooperation:

gemeinsam Ziele vereinbaren

Dreier-Gespräche - anlassunabhängig oder im Rahmen des Zwischenberichtes - werden zum Schließen von Zielvereinbarungen genutzt. (z.B. Lernverträge, „Verhaltenskodex“)

Die bereits bestehenden Gespräche werden zum Schließen von Zielvereinbarungen genutzt. Hier könnten evtl. „Lernverträge“ oder Verträge zum „Verhaltenskodex“ erarbeitet werden

Elternkooperation fördern

Der Austausch von E-Mail-Adressen wird bei Elternabenden angeregt.

 

sich im Umfeld vernetzen

Projektarbeit der sechsten Klassen in Zusammenarbeit mit dem Flughafen

Organisation eines Gemeindetages zum Kennenlernen von Betrieben und Institutionen in Oberding

Kooperation der Fachschaft Sport mit TUS Oberding

Kooperation des Erste-Hilfe-Teams mit der FFW Oberding

Gründung eines Fördervereins mit Eltern (später: ehemaligen Schülern/Schülerinnen)

Elternexperten einbeziehen/

Mithilfe anbieten und annehmen

Gemeinsame Organisation eines Sommerfestes (Public Viewing) mit Eltern, Schülern/Schülerinnen und Lehrkräften

Einbezug von Eltern in den Fachunterricht als Experten (z.B. Vortrag über Yanomamis, Waldwanderung mit dem zuständigen Förster)  

„Schatztruhe Eltern“

Systematische Einbeziehung der Elternexpertise ins Schulleben und in den Unterricht sowie Etablierung eines Elternnetzwerkes (z.B. für Praktika)?

 

Qualitätsbereich Mitsprache

Ziele:

  • Die Schule informiert die Eltern ausreichend über ihre Mitspracherechte und -möglichkeiten. Sie ermuntert alle Eltern, diese zu nutzen.
  • Eltern aus allen Schichten und Gruppen sind in den Elterngremien vertreten.
  • Elternvertreter ergreifen Maßnahmen, um die Anliegen und Interessen aller Eltern zu erfahren und zu vertreten.

Maßnahmen:

 

bereits existierende Maßnahmen:

Möglichkeiten zur Stärkung der Gemeinschaft:

zur Mitgestaltung ermutigen

Am ersten Elternabend wird ein/e Klassenelternsprecher/in gewählt.

 

Austausch pflegen

Bei Schulformussitzungen findet regelmäßig ein Austausch zwischen SMV, Elternvertretern, Personalrat und Schulleitung statt.

 

Gremienarbeit wahrnehmen

   

D.        Qualitätssicherung

In regelmäßigen Abständen (einmal im Schuljahr) soll eine interne Evaluation durchgeführt werden, die die Umsetzung der Maßnahmen und die Zufriedenheit der Eltern überprüft.

E.         Beteiligung der Schulgemeinschaft

Im Hinblick auf das Thema Elternarbeit bzw. in das schulspezifische Konzept wird die gesamte Schulgemeinschaft eingebunden. In Konferenzen, Elternbeiratssitzungen oder in Schulforumssitzungen werden Ideen, Anregungen und Wünsche für die Schule gesammelt. Neue Kollegen und Kolleginnen werden über das bestehende Konzept informiert.

 

Hinweis:

Das Konzept wurde im Rahmen einer mehrtätigen Lehrerfortbildung dem Kollegium vorgestellt und einstimmig beschlossen. Auch in einer Schulforumssitzung wurde das Konzept vorgestellt und besprochen.   

Staatliche Realschule Oberding - Hauptstraße 56 - 85445 Oberding - Telefon: 08122 478743 - Fax: 08122 9556811 - E-Mail: verwaltung@realschule-oberding.de